Augenoptik & Optometrie - Gibt es da einen Unterschied?
Wir haben uns als Untertitel ganz bewusst für beide Begriffe entschieden, denn innovative Augenoptiker leisten heutzutage mehr als Augenoptik und die Begriffe stehen somit für das umfassende Spektrum dessen, was wir für unseren Kunden leisten wollen.
Über dem Ganzen steht die Optologie als die Lehre vom Sehen, welches sich aus einer Vielzahl von Sehfunktionen und deren Abweichungen zusammensetzt. Sie ist Bestandteil der Neurologie, der Lehre vom Aufbau und Funktion des Nervensystems.
Die Augenoptik ist im Prinzip ein Grenzgebiet der Optologie. Sie befasst sich mit dem Einzel-Auge als optisches Instrument. Es wird die Brechkraft des Auges in Beziehung zur Augenlänge gesetzt. Die Augenoptik kann nicht direkt in die Neurologie eingeordnet werden, da es sich einerseits um einen rein physikalischen Vorgang bzw. Messung handelt, andererseits beeinflusst jedoch eine Fehlsichtigkeit neurologische Vorgänge.
Die Optometrie ist die Lehre der Messungen und Bewertungen von Sehfunktionen. Auch sie ist ein Teilgebiet der Optologie. Die Optometrie bedient sich dabei medizinisch opthalmologischer Kenntnisse und physikalisch technischer Messverfahren, um die Ursachen von Sehproblemen zu erfassen und das bestmögliche Sehen zu erreichen. Der Unterschied zur reinen Augenoptik besteht darin, dass sich die Optometrie nicht nur mit dem Einzelauge als optisches Instrument befasst, sondern auch das Zusammenspiel Auge/Gesamtorganismus betrachtet.
Wir wollen Sie jedoch nicht unnötig verwirren – falls Sie jedoch nähere Informationen wünschen, schauen Sie bei uns rein.

